Was sind CFDs?

CFDs sind ein zugängliches und beliebtes Werkzeug für Devisen- und Finanzhändler. Wenn Sie noch dabei sind, die Einzelheiten dieser Geschäfte zu verstehen, werden Sie sich wahrscheinlich fragen, was genau einen CFD so besonders macht?

Ein „Differenzkontrakt“ (Contract for Difference – CFD) ist eine Vereinbarung, bei der der Anleger einen Vertrag kauft, weil er eine Wertänderung eines bestimmten Finanzprodukts erwartet. Mit dem Kauf eines CFDs kaufen Sie nicht den eigentlichen Basiswert. Das bedeutet, dass Sie eine Hebelung nutzen können, um die Größe des Kontrakts mit einer kleineren Einzahlung (Margin) zu erhöhen.

 

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In CFDs investieren

Der CFD-Handel ist eine Möglichkeit für Devisenhändler, Zugang zu Spekulationsgeschäften auf den beliebtesten Finanzmärkten wie Devisen oder Aktien zu erhalten. Wenn Sie in die Entwicklung des US-Dollars gegenüber dem Euro investieren wollen, oder wenn Sie das Gefühl haben, dass die Facebook-Aktie bald schnell steigen wird, würden Sie einen CFD eingehen, statt Tausende für die eigentlichen Aktien auszugeben. Ein Differenzkontrakt (CFD) ermöglicht es Ihnen, einen Bruchteil des Gesamtwertes einer Handelseinheit (Lot) für Investitionen zu verwenden. Eine Standard-Lotgröße im Devisenhandel beträgt 100.000 Währungseinheiten (Dollar, Euro usw.), aber Sie können auch Mini-Lots (10.000) und Mikro-Lots (1.000) handeln. Wenn Sie Ihr Handelskonto eröffnen, zahlen Sie Geld auf Ihr Konto ein, das Ihr Guthabensaldo bzw. Ihr Eigenkapital ist. Wenn Sie dann einen CFD eingehen möchten, würden Sie die verfügbare Hebelung nutzen, um Ihre Margin für Ihre Handelstransaktion zu erstellen.

Wenn die verfügbare Hebelung beispielsweise 10:1 beträgt, können Sie 1.000 US-Dollar investieren, um eine Investition im Gegenwert von 10.000 US-Dollar zu leisten. Die 1.000 US-Dollar sind Ihre Margin (Einzahlung), eine verfügbare Hebelung von 10:1 bedeutet, dass Sie Gewinne oder Verluste basierend auf dem vollen Wert der 10.000 US-Dollar erzielen können.

Wenn Ihre Handelsposition also um 2 % auf 10.200 US-Dollar steigt und Sie Ihre Position schließen, würden Sie einen Gewinn von 200 US-Dollar erzielen. Ihre anfängliche Margin betrug 1.000 US-Dollar, also haben Sie einen Gewinn von 200 auf Ihre 1.000-US-Dollar-Margin erzielt. Das entspricht einer Rendite von 20 %.Wenn der Wert Ihrer Handelsposition jedoch um 2 % sinkt, bedeutet das für Sie einen Verlust von 200 US-Dollar oder 20 %.

Dieses extrem vereinfachte Beispiel berücksichtigt keine der mit der Handelstransaktion verbundenen Gebühren. Einige Broker können eine Provision oder eine Pauschalgebühr für jedes Geschäft sowie den Spread in Rechnung stellen.

Werfen Sie einen Blick auf unsere Erklärung zu Spreads und Margins, um mehr zu diesem Thema zu erfahren.